Deutsche Leitkultur – Integrationsdebatte am Beispiel des Händeschütteln als Begrüßung

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Ein Problem der Integration?!
Das Thema Integration bestimmt seit dem Sommer 2015 unsere Medien und  lässt auch unsere Gesellschaft nicht ruhen. Ob in Berichterstattungen, Politsendungen, Diskussionsrunden und sogar am Stammtisch im einzigen Wirtshaus im Ort – Jeder ist sich einig, die »Anderen« müssen sich integrieren.

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Etablierung des Berufsverband für Soziale Arbeit an der KSFH Benediktbeuern

Infomaterialien zum Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH)

Während des Studiums an der Katholischen Stiftungsfachhochhochschule (KSFH) Benediktbeuern setzt man sich automatisch mit dem Thema »Professionalisierung der Sozialen Arbeit« auseinander und mit den Funktionen eines Berufsverbandes. Aus der Berufstätigkeit als Familienhebamme bzw. als Erzieherin bringen wir, zwei Studierende im 7. Semester,  unterschiedliche Erfahrungen zu diesem Thema mit: Die Hebammen haben sich in den letzten Jahren stark über die Verbandsarbeit gegenseitig gestützt und professionell etabliert. Im Gegensatz dazu fällt auf, dass ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen sich nur schwach oder gar nicht engagieren. Aufgrund der Berufshistorie und dem breit gefächerten Arbeitsfeld gibt es scheinbar wenig Zusammenhalt und Zusammenwirken. Grundsätzlich ist jedoch zur Professionalisierung eines Berufsstandes eine berufsständische Organisation unabdingbar. In Zeiten der Globalisierung, Ökonomisierung und der Professionalisierungsdebatten scheint es uns enorm wichtig, den Deutschen Berufsverband  für Soziale Arbeit (DBSH) bereits während der Ausbildung stärker zu positionieren.

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»Life in Transit« goes on – Eine Ausstellung von drei Studentinnen der Sozialen Arbeit

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Eine Ausstellung (http://life-in-transit NULL.de/de/home/), initiiert von drei Studentinnen der Katholischen Stiftungsfachhochschule München und Benediktbeuern, die ursprünglich in München im Oktober in der Färberei zu sehen war. Für alle die sich die Exposition gerne angeschaut hätten, gibt es nun die Chance im ganzen März 2017 in den Mohr-Villa Freimann e.V. in München vorbeizuschauen.

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Soziale Arbeit – ein politischer Beruf?!

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Soziale Arbeit, so sind sich Theorie und Praxis einig, ist eine Menschenrechtsprofession. SozialarbeiterInnen unterstützen ihre Klientinnen und Klienten dabei, sich selbst und ihr Umfeld zu ermächtigen, zu verändern und sich für ihre Bedürfnisse und Rechte einzusetzen.
Soweit die Theorie. Doch manchmal ist Soziale Arbeit schon eine sehr widersprüchliche Profession. In ihren Arbeitsfeldern arbeiten hunderttausende Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter – ihr Berufsverband hat allerdings nur 6000 Mitglieder. Dessen Mitglieder arbeiten am Empowerment, der Selbstermächtigung ihrer Klientinnen und Klienten – und fühlen sich oft selbst machtlos. Per Gesetz sind Vertreterinnen und Vertreter in vielen unterschiedlichen politischen Kontexten vertreten – und TheoretikerInnen streiten über ihren Politikgehalt. In der Soziarbeitstheorie wird viel über den politischen Gehalt der Sozialen Arbeit gesprochen – doch wie erleben Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter den politischen Gehalt ihrer Praxis? Weiterlesen…

Der Rechtspopulismus – Politikstil oder Ideologie?

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In den letzten Jahren kommt man um den Begriff des Rechtspopulismus nicht mehr herum. Europaweit scheinen einschlägig rechtspopulistisch einzustufende Parteien mehr und mehr an Bedeutung und Wählerstimmen zu gewinnen. Der steigende Einfluss und Erfolg zeichnet sich in vielen europäischen Ländern ab:

Während in Polen die »Prawo i Sprawiedliwość« (kurz: PiS, deutsch: Recht und Gerechtigkeit) von Lech und Jaroslaw Kaczyński und in Ungarn die Partei »Fidesz« (Ungarischer Bürgerbund) von Viktor Orbán bereits an der Regierung beteiligt sind, hat die FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) von Heinz-Christian Strache gute Chancen das Amt des Bundespräsidenten in Österreich zu übernehmen. Des Weiteren haben viele rechtspopulistische Parteien in Europa, beispielsweise in Finnland, Lettland, Norwegen, Griechenland und Litauen bereits eine Regierungsbeteiligung inne. Auch Deutschland scheint vom Phänomen des Rechtspopulismus nicht verschont zu bleiben. Die wohl bekannteste rechtspopulistische Partei hierzulande ist die »Alternative für Deutschland« (AfD).  Die erst im Jahr 2013 gegründete Partei hat es bereits im Jahr 2014 geschafft in das Europaparlament einzuziehen und ist mittlerweile in 10 der 16 Landtagsparlamente in Deutschland eingezogen.

All das lässt es als notwendig erscheinen, zu hinterfragen, was der Rechtspopulismus überhaupt ist, wofür er steht und weshalb sie derartig große Erfolge erzielen konnten? Weiterlesen…

Haltung zeigen! – Eine Initiative des Bezirksjugendring Schwaben

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Haltung zeigen!

Der Auftrag politischer Bildung in einer populistischen und rechtsextremen Gemengelage

Jugendliche und junge Erwachsene erleben, wie in unserer Gesellschaft rechtspopulistische, menschen- und demokratiefeindliche Positionen immer stärker Einzug halten. Möglich wird dies, weil große Teile der Bevölkerung angesichts der Kriege, Terrorgefahr, Klimawandel und ihrer Folgen zunehmend verunsichert sind und Rechtspopulist*innen hier einfache Lösungen anbieten. In den (Sozialen) Medien lancieren nicht mehr »nur« sog. besorgte Bürger*innen, sondern inzwischen auch politische Verantwortungsträger schamlos Bedrohungsszenarien, spielen mit Feindbildern oder stellen einzelne Bevölkerungsgruppen unter Generalverdacht. Demokratie und ihre Institutionen geraten zunehmend unter Druck. Weiterlesen…

Neuer Referent für Politische Bildung gefunden – Lorenz Semmler stellt sich vor!

Unser neuer Referent für Politische Bildung Lorenz Semmler

Nach dem Weggang von Johanna Grethlein im Juli hat der Bezirksjugendring Schwaben einen Nachfolger gefunden, der seit Anfang Oktober der neue Referent für Politische Bildung beim Bezirksjugendring Schwaben ist. Lorenz Semmler. Damit Sie ihn besser kennen lernen, haben wir, die Politische Bildung Schwaben (PBS), ihn interviewt. Weiterlesen…