Im neuen Bezirkstag gibt es mehr Frauen und mehr kommunal-politische Führungskräfte

Geschrieben von Winfried Dumberger-Babiel (Netzwerk Politische Bildung Schwaben)
Veröffentlicht am 31. Oktober 2008 unter <http://www.politische-bildung-schwaben.net/2008/10/im-neuen-bezirkstag-gibt-es-mehr-frauen-und-mehr-kommunal-politische-fuhrungskrafte/>
Abgerufen am 30. Juli 2010 um 19:22 Uhr

Im neuen schwäbischen Bezirkstag sind jetzt 6 Parteien vertreten. Zu den bisherigen Parteien: CSU, SPD, Grüne und FW, kommen jetzt noch die FDP und »Die Linke« dazu. Zwischen der CSU (13) und den fünf anderen (ebenfalls 13 Stimmen) gibt es ein Stimmenpatt. Schon bei der Wahl des Bezirkstagspräsidenten wird mindestens eine Stimme aus den anderen Lagern gebraucht, damit die Wahl erfolgreich wird. Da es schon im letzten Bezirkstag in vielen Fragen parteiübergreifende Abstimmungen gab, ist hier nicht mit Überraschungen zu rechnen.

Der neue Bezirkstag hat nicht nur andere Mehrheitsverhältnisse bekommen, sondern fast die Hälfte seiner 26 Mitglieder wurde neu in dieses Gremium gewählt (11 neue Mitglieder); insgesamt gibt es 9 Frauen und 17 Männer. Im Vergleich zum letzten Bezirkstag sind jetzt 3 Frauen mehr vertreten. Neben dem höheren Frauenanteil ist auch die Kommunalpolitik mit Führungskräften stärker präsent. Fünf 1. Bürgermeister, ein Oberbürgermeister und zwei Landräte gehören dem Bezirkstag an. Bis auf den Landkreis Lindau und die Stadt Kempten haben alle anderen Landkreise und kreisfreien Städte einen oder mehrere Vertreter in diesem Gremium.

Die Hälfte der neuen Bezirkstagsmitglieder hatte bei der Tagung »Bezirkspolitik trifft Jugendarbeit« schon Kontakt mit dem Bezirksjugendring, hierbei gab es sehr gute Rückmeldungen zu unserer Arbeit. Auch aus den Antworten auf die Frage »welche Rolle spielt für sie der Bezirksjugendring«, der Aktion »Aufkreuzer«, kann entnommen werden, dass der Bezirksjugendring als fachkompetent eingeschätzt wird. Ebenfalls gute Rückmeldungen hat er zum Projekt »Bezirk Schwaben erleben« bekommen, das mittlerweile ein Selbstläufer in den Schulen geworden ist.

Der Bezirksjugendring freut sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Bezirkstag. Diese findet vor allem im Jugendausschuss des Bezirks statt, in dem alle Fragen der schwäbischen Jugendarbeit und des Bezirksjugendrings behandelt werden. Ferner wählt der neue Bezirkstag demnächst eine/n Jugendbeauftragte/n, die/der als Mittler und Vermittler zwischen beiden Organisationen wirkt.

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