Ein neues Projekt der Politischen Bildung – Politische Beteiligung und Mitwirkung in der Kommune

Geschrieben von Lisa Bundlechner (Netzwerk Politische Bildung Schwaben)
Veröffentlicht am 31. Januar 2010 unter <http://www.politische-bildung-schwaben.net/2010/01/ein-neues-projekt-der-politischen-bildung-politische-beteiligung-und-mitwirkung-in-der-kommune/>
Abgerufen am 13. März 2010 um 18:01 Uhr

Unter diesem Motto trafen sich am Montag, den 25.01.2010, die sieben Mitglieder des Projektteams »Kommunale Partizipation« in der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings in Marktoberdorf. Neben den vier Kooperationspartnern, dem Bezirkjugendring Schwaben (vertreten durch Winfried Dumberger- Babiel), der KSFH Benediktbeuern (vertreten durch Prof. Gerhard Kral und die Studentinnen Ulrike Arlt und Lisa Bundlechner), der Kommunalen Jugendarbeit sowie dem Kreisjugendring Ostallgäu (beide vertreten durch Erich Nieberle), nahmen an dem Treffen erstmals auch die beiden Jugendbeauftragten Ursula Baur- Zasche und Dr. Andrea Weinhart teil.

Als Zielgruppe des neuen Projektbausteins sind die Jugendbeauftragten wertvolle Mitglieder des Teams. So sind es doch sie, die als Multiplikatoren für die Jugendlichen in den Kommunen agieren. Denn darauf zielt das Projekt ab: Jugendbeauftragte sollen Beteiligungsmethoden kennenlernen und dadurch ihr Wissen und ihre Kompetenzen erweitern, um mit Jugendlichen in ihrer Kommune partizipativ arbeiten zu können. Intention des Teams ist hierbei nicht nur mehr Verständnis für politische Prozesse zu schaffen, sondern auch die Meinungs- und Willensbildung der Jugendlichen zu fördern, politische Zusammenhänge erleb- und somit erlernbar zu machen und eine aktive Mitgestaltung in der Gemeinde zu ermöglichen.

Um sich ein Bild der beiden »Testgemeinden« Marktoberdorf und Dösingen/ Westendorf machen zu können, diente dieses erste Treffen dem Informationsaustausch über Jugendgruppen, Cliquen und bereits vorhandene Ressourcen (wie zum Beispiel einem Streetworker oder Erfahrungen aus früheren Projekten). Dies sind wichtige Ansatzpunkte für die beiden Studentinnen der KSFH Benediktbeuern, die ein Methodenhandbuch eigens für die Jugendbeauftragten erstellen werden. Darin sollen beispielsweise Sozialraumerkundungen, Interviews mit Politikern oder Einrichtungen wie der »Meckerkasten« detailliert beschrieben werden und somit leicht umsetzbar sein.

Im Nachhinein lässt sich das Treffen als sehr fruchtbarerfolgreich für alle Seiten bezeichnen. So gingen Frau Baur- Zasche und Frau Weinhart mit vielen neuen Ideen und begeistert von dem Projekt zurück in ihren Gemeinderatsalltag. Auch die Initiatoren sind sich nun sicher, dass sie auf dem richtigen Weg sind und die bisher geschehenen Überlegungen Anklang finden werden.

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