In eigener Sache: Was Sie diesen Monat im Rundbrief erwartet

Geschrieben von Michalina Jonderko (Netzwerk Politische Bildung Schwaben)
Veröffentlicht am 28. Januar 2013 unter <http://www.politische-bildung-schwaben.net/2013/01/sonderrundbrief/>
Abgerufen am 24. November 2017 um 01:15 Uhr

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

diesen Monat erwartet Sie ein in mehreren Hinsichten außer-gewöhnlicher Rundbrief. Aus gegebenem Anlass hat sich das Rundbriefteam der Politischen Bildung Schwaben dazu entschlossen in der Januar-Ausgabe einen Sonderrundbrief zum Thema Studiengebühren herauszugeben. Dabei geht es nicht um das Thema Studiengebühren im Allgemeinen: Darüber wurde in den letzten Jahren, Monaten, Wochen und Tagen in jeglichen Medien (so auch bei uns)  bereits ausführlichst diskutiert und berichtet. Wir gehen also davon aus, dass jeder von Ihnen mit dem Thema in Berührung gekommen ist und verzichten daher auf eine allgemeine Hinführung zur Problematik.

Nein, wir möchten diesen Monat in unserer Doppelrolle als Redakteure und Studierende bzw. Absolventen Einblick in Geschehnisse geben, die sich vor knapp zwei Wochen auf dem Gelände unserer Hochschule abgespielt haben.

Es war vorhersehbar, dass im Zuge des Superwahljahres 2013 einige (mehr oder wenige vorhersehbare) politische Kurswechsel stattfinden werden – handelt es sich nun um Praxisgebühren, Herdprämien oder eben Studienbeiträge. Im Zuge der zuletzt genannten Thematik darf man auch guten Gewissens die Frage in den Raum werfen, ob ein gewisser Opportunismus in diesem Falle zu verkraften ist. Denn immerhin ist in diesem speziellen Fall das Resultat entscheidend. Nicht jenes, dass eine Partei hierdurch plötzlich attraktiver für gewisse Milieus wird. Nein. Das Resultat, dass Studiengebühren wohl bald endlich der Vergangenheit angehören und als gescheitertes Instrument in die Bildungsgeschichte Deutschlands eingehen.

Doch zurück zum eigentlichen Thema: Der Rundbrief berichtet auf zweierlei Weise über eine Begegnung zwischen einigen Politgrößen der bayerischen FDP und einer Gruppe Studentinnen und Studenten. Er offenbart das Verhalten fernab von Wahlplakaten und Spendengalas sowie (in gewisser Weise stellvertretend) die zunehmende Entfremdung zwischen Wählern und zur-Wahl-Stehenden im Allgemeinen.

Zum einen berichten wir chronologisch über den Verlauf der Geschehnisse vom 17. Januar sowie den Folgetagen, zum Anderen möchten wir es uns nicht nehmen lassen die Ereignisse mit einer Prise redaktioneller Würze zu versehen.

Es lebe die Meinungsfreiheit! Es lebe der Liberalismus!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen und Nachdenken.

 

Ihr Rundbrief-Team der Politischen Bildung Schwaben