Erfreuliches aus der Landesentrale: Neuer Direktor berufen

Geschrieben von Michalina Jonderko (Netzwerk Politische Bildung Schwaben)
Veröffentlicht am 30. Mai 2013 unter <http://www.politische-bildung-schwaben.net/2013/05/neuer-direktor-in-der-landeszentrale/>
Abgerufen am 24. November 2017 um 01:14 Uhr

Nach über einem Jahr Vakanz wurde am Dienstag, 14. Mai 2013 in einer Abstimmung durch den Ministerrat und den Parlamentarischen Beirat Dr. Harald Parigger zum neuen Direktor der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit berufen. Dem vorausgegangen war eine öffentliche Ausschreibung mit zahlreichen Bewerbungen. Sein Amt tritt der promovierte Historiker und Schuldirektor zum August diesen Jahres an.Nachdem im Februar bereits auf einem Symposium (http://bayrvr NULL.wordpress NULL.com/2013/02/26/stmuk-experten-diskutieren-in-munchen-die-neuausrichtung-der-bayerischen-landeszentrale-fur-politische-bildungsarbeit/), zu dem Kultusminister Spaenle, sowie der Beirat geladen hatten, wichtige Meilensteine der zukünftigen Ausrichtung der Landeszentrale beschlossen wurden, scheint es nun, als seien alle Wege geebnet, sich wieder auf die politische Bildung zu konzentrieren. In der Mitteilung zum Symposium wurden unter anderem Erwartungen und geplante Themenfelder sowie Zielgruppen besprochen, zur Wahl des neuen Direktors schwieg man noch eisern.

Nun liest man hingegen lediglich Meldungen und Glückwünsche. Daran sind bei vielen Berichterstattern hohe Erwartungen geknüpft. »Wir können hier einen erfahrenen Vermittler von Geschichte und Sozialkunde für diese verantwortliche Aufgabe gewinnen«, äußerte sich der Kultusminister. Ähnlich positiv äußerte sich Max Schmidt, der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes in einer schriftlichen Stellungnahme (http://www NULL.bpv NULL.de/aktuelles-presse/presse-2013/eine-gute-wahl NULL.html).

»Als langjährig in Grafing tätiger Lehrer kenne ich Dr. Harald Parigger gut und schätze ihn sehr. Er ist [...] ein ausgewiesener, sehr engagierter Fachmann im Bereich der historischen und politischen Bildung. [...] Für [...] die politische Bildungsarbeit in Bayern wird seine Berufung an die Spitze der Landeszentrale aber ein Glücksfall sein.«

Auch hier hofft man nun auf eine noch stärkere Zusammenarbeit mit (außer)schulischen Kooperationspartnern.

Nachdem im letzten Jahr die eigentliche Arbeit der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit medial in den Hintergrund gedrängt worden war, scheinen Akteure aus Politik und Bildung erleichtert und erfreut über den »kleinen Neuanfang«.

Dr. Harald Parigger wurde 1953 in Flensburg geboren, studierte in Würzburg Sozialkunde, Geschichte und Germanistik. Dem folgten u.a. eine Anstellung im Haus der Bayerischen Geschichte, vielseitige Autorentätigkeit, eine Anstellung alsGymnasiallehrer und schließlich die Leitung eines Gymnasiums in Grafing.

In der Pressemitteilung (http://www NULL.bayern NULL.de/Pressemitteilungen- NULL.1255 NULL.10434732/index NULL.htm) der Bayerischen Staatsregierung können Sie – neben einem ausführlicherem Werdegang – ebenso weitere Äußerungen von Involvierten nachlesen.

Wir wünschen Herrn Dr. Parigger für seine neue Aufgabe viel Erfolg!