Erziehung nach Auschwitz – Gedenken an die NS-Zeit

Geschrieben von Omar Abdelkader (Netzwerk Politische Bildung Schwaben)
Veröffentlicht am 31. Juli 2017 unter <http://www.politische-bildung-schwaben.net/2017/07/erziehung-nach-auschwitz-gedenken-an-die-ns-zeit/>
Abgerufen am 16. Dezember 2017 um 06:31 Uhr

Erziehung nach Auschwitz

Seit zwei Jahren setzen sich  Studierende und Lehrende der KSFH am Campus Benediktbeuern mit der Frage  der Gegenwart der nationalsozialistischen Verbrechen auseinander. Im Mittelpunkt steht eine jährliche Reise nach Israel. Durch die Auseinandersetzung mit der Shoa und der Begegnung mit der Sozialen Arbeit heute entstehen Verbindungen zwischen Geschichte und Gegenwart.

Dieser Dialog soll mittels der Ausstellung weiter geführt werden. Sie zeigt verschiedene Aspekte unserer Auseinandersetzung mit der Realität des Nationalsozialismus und seiner Folgen in Deutschland und in Israel:

Die  Situation von Menschen, die den Verbrechen in der Fürsorge und Medizin in der NS-Zeit zum Opfer fielen. Im Mittelpunkt steht die Verfolgungsgeschichte eines Jungen, der heute in der Kinder- und Jugendhilfe eine individuelle Förderung erhalten würde.

Die Begegnung mit der Shoa und ihrer Folgen an Gedenkorten in Israel – in YadVashem und dem Haus der Ghettofighter – und die Begegnung mit Menschen, die mit dem Erbe der Shoa – als  Nachkommen der ausgelöschten Familien in Europa – Teil der Geschichte Israels wurden.

Die Begegnung mit Menschen, die sich um Verständigung zwischen jüdischen und arabischen Israeli, Palästinensern und Europäern bemühen.

Die Suche nach Spuren der NS-Zeit und Formen des Gedenkens inmitten unserer Gesellschaft. Dazu soll unsere Ausstellung weiter anregen!