Rundbrief des Netzwerks Politische Bildung Schwaben
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
Herzlich willkommen zum Rundbrief des Netzwerks Politische Bildung Schwaben für November 2007!
Unsere Themen:
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5. Netzwerkforum Poltische Bildung Schwaben – ein kurzer Rückblick
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Handreichung zum Baustein Kommunalpolitik II - Bezirk Schwaben erleben
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Technology of Participation kennen lernen – 15. Dezember, Universität Augsburg
5. Netzwerkforum Poltische Bildung Schwaben – ein kurzer Rückblick
Beim diesjährigen Netzwerkforum am 19.Oktober 2007 wurde wieder einmal deutlich, wie wichtig, trotz E-Mail und Internet, für einen Vernetzungsprozess der reale Kontakt ist - von allen Beteiligten, „neuen“ und „alten“ wurde dies betont.
Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken, die das Forum so lebendig und abwechslungsreich mitgestaltet haben!
Wir hoffen, dass alle Beteiligten etwas für sich und für ihre Arbeit mitnehmen konnten und sind gespannt darauf zu erfahren, was sich aus den auf dem Forum geknüpften Kontakten und geplanten Projekten entwickelt.
Ein ganz besonderer Dank gilt dem Priesterseminar der Diözese Augsburg und hier allen voran Schwester Huberta, die mit der Schaffung einer angenehmern Atmosphäre und der Unterstützung bei den Forumsvorbereitungen maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beitragen.
Die ausführliche Dokumentation zum 5. Netzwerkforum, in der alles Wichtige zu den vorgestellten Projekten, den Workshops und den Open Space- Arbeitsgruppen nachzulesen ist, wird in Kürze allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugesandt werden. Für alle, die gerne zum Forum gekommen wären aber verhindert waren und für alle Interessierten wird die Dokumentation auch auf www.politische-bildung-schwaben.net zum Download zur Verfügung gestellt werden.
Handreichung zum Baustein Kommunalpolitik II - Bezirk Schwaben erleben
Exkursionen die sich mit Aspekten der politischen Bildung befassen, scheinen bei schwäbischen Schulen häufig in die Ferne zu schweifen, zum Beispiel nach München in den Landtag oder sogar nach Berlin, den eigentlichen Nahraum wollen nur wenige erkunden. So ein Ergebnis der Bestandserhebung zur politischen Bildungslandschaft in Schwaben, die 2004 im Atlas zur politischen Bildung in Schwaben veröffentlicht wurde.
Begründet wurde dies unter anderem mit der mangelnden Attraktivität möglicher Angebote vor Ort, im Landkreis oder im Bezirk.
Dort eine Lücke zu schließen und zu zeigen, dass das Gute auch in diesem Fall so nah liegen kann, hat sich unter Federführung des schwäbischen Bezirksjugendrings eine Arbeitsgruppe zur Aufgabe gemacht.’
Vertreter des Bezirksjugendrings, aus der Hochschule, Lehrer/-innen und die Öffentlichkeitsreferentin der schwäbischen Bezirksverwaltung haben gemeinsam einen Baustein entwickelt und erprobt, sowie eine Handreichung dazu erstellt, die alles beinhaltet was man zur Vorbereitung und Durchführung einer Exkursion zu den Einrichtungen des Bezirks Schwaben benötigt.
Der Baustein Kommunalpolitik II - Bezirk Schwaben erleben enthält Hintergrundinformationen zur Entstehung, zur Struktur und zum Aufgabenbereich der Bezirke, sowie konkrete Materialien zur Vor- und Nachbereitung im Unterricht, zur Exkursion selbst und zum einzuplanenden zeitlichen Aufwand.
Der Baustein ist für den Sozialkundeunterricht in der 9. Klasse Hauptschule und der 10. Klasse Realschule bzw. Gymnasium konzipiert.
Die komplette Handreichung können Sie sich hier auf www.politische-bildung-schwaben.net als PDF-Dokument herunterladen.
Einen analogen Baustein für die Erkundung der kommunalen Verwaltungsebene, der bereits 2005 veröffentlicht wurde, können Sie sich hier herunterladen.
Technology of Participation kennen lernen – 15. Dezember, Universität Augsburg
Die Technology of Participation (ToP) ist eine Moderationsmethode, die es ermöglicht, sich in Gruppen oder Organisationen über ein Thema auszutauschen, Bedarfsanalysen und Feedbacks durchzuführen, kreativ an einem Thema zu arbeiten und konkrete Projektpläne zu erstellen.
Die ToP ist ein Paket aus drei Methodenbausteinen:
- Die Austauschmethode hilft dabei, Gruppendiskussionen so zu strukturieren, dass sich alle mit ihren Gedanken, Gefühlen und Ideen einbringen können.
- Der Konsens Workshop ermöglicht es, in kurzer Zeit eine Vielfalt von Ideen zu einem Thema zu sammeln und gemeinsam zu strukturieren.
- Die Aktionsplanung unterstützt Gruppen bei der Gestaltung und Umsetzung ihrer Projekte. Je nach Interesse und Kompetenzen werden Aufgaben verteilt und die Verantwortung für das Gelingen des Gesamtprojektes übernommen.
Die Methode ist für alle interessant, die mit und in Gruppen zusammenarbeiten, sich engagieren und Beteiligung fördern wollen. Im Besonderen ist sie aber für Jugendliche und junge Erwachsene gedacht.
Am 15. Dezember 2007 können Sie die Methode an der Universität Augsburg kennen lernen.
Der Einführungstag zur Methode am 15. Dezember 2007, findet in Kooperation mit der Initiative CoActive – für lebendige Demokratie statt und richtet sich an alle Interessierten.
Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 15€ bzw. 10€ für Studierende.
Beginn: 10 Uhr, Ende: 16:30 Uhr
Geleitet wird die Veranstaltung von Andreas Bärnreuther und Martina Mobley, beide Multiplikatoren für ToP.
Anmeldeschluss ist der 05. Dezember 2007.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Bei Fragen und für die Anmeldung wenden Sie sich bitte an coactive@politische-bildung-schwaben.net
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Netzwerkmitglieder,
der nächste Rundbrief erscheint am 15. Dezember.
Herzliche Grüße,
Ihr Redaktionsteam des Netzwerks Politische Bildung Schwaben:
Miriam Apffelstaedt, Andreas Bärnreuther, Steffi Bisch, Magdalena Blon, Christian Boeser, Susanne Gruber, Martina Mobley, Kristin Richter, Nina Turani