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Donauwörther Schüler erleben den Bezirk Drucken E-Mail
Geschrieben von Marie-Theres Tusch   
Donnerstag, 20. März 2008

Wie sieht die Tätigkeit eines Bezirksrates aus? Bekommt er ein Gehalt? Wie wird der Bezirkstagspräsident gewählt und was sind seine Aufgaben? Und was ist der Unterschied zwischen Regierung und Bezirk Schwaben? Diese und viele weitere Fragen standen auf dem Stundenplan der 10. Klasse der Ludwig-Bölkow-Schule aus Donauwörth, die im Rahmen des kommunalpolitischen Bildungsprojekts „Bezirk Schwaben erleben!“ beim Bezirk Schwaben in Augsburg zu Gast war.

Bildungsprojekt „Bezirk Schwaben erleben“ an der staatlichen Berufsschule Donauwörth

Die 25 Schülerinnen der GZF 10 (zahnmedizinische Fachangestellte) der staatlichen Berufsschule hatten sich bereits in mehreren Unterrichtsstunden intensiv auf ihr Exkursionsziel vorbereitet. Die Klasse hatte eine Liste mit Interviewfragen für ihre Gesprächspartner im Bezirk Schwaben erarbeitet. Dort standen ihnen die Ansprechpartner jeweils anderthalb Stunden zur Verfügung, um nicht nur Einblicke in die Verwaltungsarbeit des Bezirks zu geben, sondern auch die Bedeutung des Bezirks und des Bezirkstags von Schwaben in der kommunalpolitischen Familie zu erläutern.

Zudem standen diesmal Vertreter aus den Fraktionen im Bezirkstag Rede und Antwort. Aus der Region waren die Bezirksräte Alois Stadler (CSU) aus Harburg und Gerhard Martin (SPD) aus Rain, nach Augsburg gekommen, um sich den Fragen der Schülerinnen zu stellen. Vieles drehte sich dabei um die Arbeitsweise in den Fraktionen, das politische Interesse, aber auch Fragen zu konkreten Plänen im sozialen Bereich für Donauwörth oder das Wahlalter bei Kommunalwahlen wurden besprochen.

Am Nachmittag besuchten die Schülerinnen das Bezirkskrankenhaus Augsburg, eine Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Dort konnten sie ebenfalls in Dreiergruppen ein Thema selbstständig erfragen und erörtern. Schwerpunkte waren dabei die unterschiedlichen Krankheitsbilder, die sich mittlerweile auch schon im Jugendalter zeigen, wie Essstörungen, Alkohol- und Drogenmissbrauch oder Depressionen.

Den Besuch in Augsburg bereiten die Schülerinnen nun im Unterricht nach. Sie konnten beim Projekt „Bezirk Schwaben erleben!“ viele Eindrücke sammeln über die vielseitigen sozialen und kulturellen Aufgaben des Bezirks Schwaben. Beim abschließenden Gespräch lautete das einstimmige Urteil: Für uns ist der Bezirk kein unbekanntes Wesen mehr. Das Bildungsprojekt „Bezirk Schwaben erleben!“, ein bayernweit einmaliges Programm für den Sozialkundeunterricht an schwäbischen Schulen, bietet der Bezirk Schwaben seit vergangenem Jahr an schwäbischen Schulen an. Er möchte damit Defizite im Wissen um kommunalpolitische Abläufe und die Aufgaben, Leistungen und Einrichtungen des Bezirks beheben.

 

Informationen für Lehrer und Interessierte gibt es beim Bezirk Schwaben unter der Telefonnummer 08 21/31 01-285, sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

 


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