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Wie
sieht die Tätigkeit eines Bezirksrates aus? Bekommt er ein
Gehalt? Wie wird der Bezirkstagspräsident gewählt und was
sind seine Aufgaben? Und was ist der Unterschied zwischen Regierung
und Bezirk Schwaben? Diese und viele weitere Fragen standen auf dem
Stundenplan der 10. Klasse der Ludwig-Bölkow-Schule aus
Donauwörth, die im Rahmen des kommunalpolitischen
Bildungsprojekts „Bezirk Schwaben erleben!“ beim Bezirk Schwaben
in Augsburg zu Gast war.
Bildungsprojekt „Bezirk Schwaben erleben“ an
der staatlichen Berufsschule Donauwörth
Die
25 Schülerinnen der GZF 10 (zahnmedizinische Fachangestellte)
der staatlichen Berufsschule hatten sich bereits in mehreren
Unterrichtsstunden intensiv auf ihr Exkursionsziel vorbereitet. Die
Klasse hatte eine Liste mit Interviewfragen für ihre
Gesprächspartner im Bezirk Schwaben erarbeitet. Dort standen
ihnen die Ansprechpartner jeweils anderthalb Stunden zur Verfügung,
um nicht nur Einblicke in die Verwaltungsarbeit des Bezirks zu geben,
sondern auch die Bedeutung des Bezirks und des Bezirkstags von
Schwaben in der kommunalpolitischen Familie zu erläutern.
Zudem
standen diesmal Vertreter aus den Fraktionen im Bezirkstag Rede und
Antwort. Aus der Region waren die Bezirksräte Alois Stadler
(CSU) aus Harburg und Gerhard Martin (SPD) aus Rain, nach Augsburg
gekommen, um sich den Fragen der Schülerinnen zu stellen. Vieles
drehte sich dabei um die Arbeitsweise in den Fraktionen, das
politische Interesse, aber auch Fragen zu konkreten Plänen im
sozialen Bereich für Donauwörth oder das Wahlalter bei
Kommunalwahlen wurden besprochen.
Am
Nachmittag besuchten die Schülerinnen das Bezirkskrankenhaus
Augsburg, eine Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und
Psychosomatik. Dort konnten sie ebenfalls in Dreiergruppen ein Thema
selbstständig erfragen und erörtern. Schwerpunkte waren
dabei die unterschiedlichen Krankheitsbilder, die sich mittlerweile
auch schon im Jugendalter zeigen, wie Essstörungen, Alkohol- und
Drogenmissbrauch oder Depressionen.
Den
Besuch in Augsburg bereiten die Schülerinnen nun im Unterricht
nach. Sie konnten beim Projekt „Bezirk Schwaben erleben!“ viele
Eindrücke sammeln über die vielseitigen sozialen und
kulturellen Aufgaben des Bezirks Schwaben. Beim abschließenden
Gespräch lautete das einstimmige Urteil: Für uns ist der
Bezirk kein unbekanntes Wesen mehr. Das Bildungsprojekt „Bezirk
Schwaben erleben!“, ein bayernweit einmaliges Programm für den
Sozialkundeunterricht an schwäbischen Schulen, bietet der Bezirk
Schwaben seit vergangenem Jahr an schwäbischen Schulen an. Er
möchte damit Defizite im Wissen um kommunalpolitische Abläufe
und die Aufgaben, Leistungen und Einrichtungen des Bezirks beheben.
Informationen
für Lehrer und Interessierte gibt es beim Bezirk Schwaben unter
der Telefonnummer 08 21/31 01-285, sowie per E-Mail an
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