Projektbericht “Förderverein Spielplätze Krün e.V.”

Geschrieben von Birgit Moser (Netzwerk Politische Bildung Schwaben)
Veröffentlicht am 31. Mai 2009 unter <https://www.politische-bildung-schwaben.net/2009/05/projektbericht-forderverein-spielplatze-krun-ev/>
Abgerufen am 9. April 2020 um 09:54 Uhr

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Der Förderverein Spielplätze Krün e.V. hat es sich zum Ziel gemacht, das Spielgelände in Krün zu einem regionaltypischen Erlebnisspielplatz umzugestalten. Der Spielplatz soll nicht nur die Bürger und Bürgerinnen bereichern, sondern auch die Attraktivität des oberbayerischen Ferienortes Krün steigern. In der Planung des Spielgeländes legt der Förderverein besonderen Wert auf die Wünsche und Anregungen der Bevölkerung.

kruen_stellwand.jpgÜber den zweiten Vorsitzenden Herrn Alexander Huhn ist der Förderverein mit seinem Vorhaben, die Bürger und Bürgerinnen in die Planung des Geländes mit einzubeziehen, an die katholische Stiftungsfachhochschule München – Abteilung Benediktbeuern, herangetreten. Prof. Dr. Gerhard Kral entwickelte daraus die Projektidee “BürgerInnenaktivierung zur Dorfentwicklung” und stellte sie im Rahmen der Praxisphase III den StudentInnen des fünften Semesters im Studium der Sozialen Arbeit zur Verfügung. So ist ein Projektteam von fünf Studentinnen, sowie einem Studenten um die Projektleiterin Frau Christine Ginger entstanden.

kruen_kinder.jpgDas Projektteam hatte es sich zum Ziel gemacht, durch unterschiedliche Erhebungsmethoden ein möglichst breites Meinungsbild der Bevölkerung einzuholen. Um möglichst alle Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, teilte sich die Gruppe in Arbeitsgemeinschaften auf. Somit waren Andreas Kees und Marina Wetzel für den Gesundheitstag am 22. November verantwortlich, der die Kinder der Grundschule in den Entstehungsprozess durch unterschiedliche Workshops mit einbeziehen sollte. Ein “Runder Tisch”, organisiert und durchgeführt durch Marlene Frewer und Christina Lehner, hatte die Integration der Vereinsvorstände in den Projektprozess zum Ziel. Des Weiteren wurden die Ideen der Kindergartenkinder durch ein Interviewgespräch mit den Kindergärtnerinnen eingeholt. Für die Auswertung der Fragebögen, die von der Projektleiterin Christine Ginger erstellt wurden, waren Helena Lange und Christina Faßbender zuständig. Es wurden 2 Fragebögen (Erwachsene, Kinder&Jugendliche) konzipiert und jedem Bürger jeder Bürgerin zugeschickt.

kruen_prsentation.jpgNach der Auswertung der einzelnen Projektteile wurden die Ergebnisse in einer offiziellen Veranstaltung am 26. März 2009 im Kurhaus in Krün der Öffentlichkeit vorgestellt und dem Förderverein zur konkreten Planung und Umgestaltung des Spielgeländes zur Verfügung gestellt.

ERGEBNISSE:

Fragebögen: Nur 3% der erwachsenen Befragten standen der Idee einen Erlebnisspielplatz zu bauen kritisch gegenüber, bei den Kindern&Jugendlichen hingegen war es knapp 30%. Auffallend ist, dass bei beiden befragten Gruppen die Bereitschaft zur Mitarbeit am Spielplatz hoch scheint. Generell fanden von 900 verschickten Fragebögen 121wieder zurück.

Am Workshoptag nahmen rund 130 Kinder teil, nebst ihnen ca. 30 BetreuerInnen. Viele Ideen konnten gesammelt werden; für die Kinder, die Betreuer, sowie für die Projektgruppe war es ein rundum gelungener Tag, der allen viel Spaß gemacht hat. Aus allen Workshops kristallisierten sich Grundelemente, wie: Schaukeln (Schaukeln, Karusell, Wippe), Rutschen, Sandkasten, Bahnen (Seilbahn, Rennbahn, Halfpipe), Turnen (Klettern, Hangeln). Ganz Wichtig war den Kindern auch die Umgebung und die Natur (Hügel, Wasser, Bäume, Bänke, Häuser).

Beim “runden Tisch” der Vereinsvorstände standen deren Wünsche, Ideen und Befürchtungen in Bezug auf den Erlebnisspielplatz im Vordergrund. Erarbeitet wurden auch evtl. Unterstützungsmöglichkeiten der Vereine.

Auch die Kindergartenkinder wollen auf die Elemente Rutschen, Klettern (Klettergerüst), Wasser, Hüpfen (Trampolin), Adventure (Piratenschiff), Verstecken (Versteckmöglichkeiten), Schaukeln und Wippe nicht verzichten.