Von guten Vorsätzen und eingelösten Versprechen

Geschrieben von Julia Tobari und Dirk Tabellion (Netzwerk Politische Bildung Schwaben)
Veröffentlicht am 26. Februar 2011 unter <https://www.politische-bildung-schwaben.net/2011/02/von-guten-vorsaetzen-und-eingeloesten-versprechen/>
Abgerufen am 18. Juni 2019 um 13:49 Uhr

Schon im Dezember hatten wir Ihnen an dieser Stelle von unseren guten Vorsätzen für das Jahr 2011 (http://www NULL.politische-bildung-schwaben NULL.net/2010/12/danke-2011/) berichtet. Da gute Vorsätze aber nur dann ernst zu nehmen sind, wenn sich auch wirklich etwas verändert, wollen wir Ihnen jetzt von den ersten Schritten in eine (weiterhin) erfolgreiche Zukunft des Projektes “Politischen Bildung Schwaben” berichten: Die erste außerordentliche Klausurtagung des Projektteams “Politische Bildung Schwaben” in diesem Jahr fand am 4 Februar 2011 in den Räumlichkeiten der KSFH München, Abt. Benediktbeuern statt.

Das Ziel dieser Klausurtagung war es zum Einen, verbindliche Standards und Handlungsleitlinien für das Verfassen von Artikeln festzulegen. Zum Anderen sollte das Handwerkszeug erstellt werden, um neue Team-Mitglieder  einzuarbeiten. Es ist uns wichtig, neue Mitglieder möglichst unkompliziert und schnell in die Arbeit im Rundbrief-Team einzuführen und Ihnen das passende Handwerkszeug zur Seite zu stellen.

Moderiert wurde das Treffen, das in einem Raum der KSFH Benediktbeuern stattfand, von Dirk Tabellion, der im Vorfeld bereits eine klare Struktur vorbereitet hatte. Dieser folgend sammelten wir Stichpunkte, die uns in dem Zusammenhang wichtig erschienen. Dabei profitierten wir von der Erfahrung der “alten Hasen”, die, nun am Ende des Studiums angelangt, aus der Arbeitsgruppe des Projektes “Politische Bildung Schwaben” austreten werden. Zunächst bestimmten wir die Eigenschaften und Voraussetzungen, die ein Autor mitbringen sollte. Dazu zählen u.a. Schreibkompetenzen und die Bereitschaft, sich mit der Kritik der Leser auseinanderzusetzen. Als Motiv sollte das Interesse an der Demokratie und politischer Bildung und deren Stabilisierung und Sensibilisierung in der Gesellschaft gegeben sein. Aus diesem Kontext heraus werden die Themen der Artikel ausgesucht. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, ob auch öffentliches Interesse an der Thematik besteht.

Die journalistische Arbeit dient nicht nur dem Projekt und den Lesern des Rundbriefes, sondern eröffnet den Autorinnen und Autoren auch die Möglichkeit, sich selbst weiterzuentwickeln. So können Fähigkeiten in Teamarbeit, Schreibstil und die professionelle Kontaktaufnahme bei Recherchen entwickelt und ausgebaut werden. Dabei muss sich der/die Autor/-in darüber im Klaren sein, dass er/sie mit jedem Artikel Spuren im Internet hinterlässt und diese sowohl negative wie auch positive Referenzen bedeuten können.

Als Ergebnis dieses produktiven Tages kann das Team nun klare Leitlinien vorweisen, an denen sich die Autorinnen und Autoren dieses Projektes zukünftig orientieren werden. Dies dient vor allem neuen Mitarbeitern, sich schnell in das Projekt zu integrieren.

Weitere Treffen sind geplant, in denen die verschiedenen Rollen der Rundbriefredaktion weiter definiert werden und in ebensolche Handlungsleitlinien festgeschrieben werden. So entsteht nach und nach eine Art Handbuch, das Orientierung für neue Team-Mitglieder bietet und allen interessierten “Neulingen” unter den Autorinnen und Autoren den Einstieg in die Rundbriefarbeit erleichtert.