Preisverleihung des schwäbischen Jugendwettbewerbs “Volle Energie”

Geschrieben von Sophia Janker (Netzwerk Politische Bildung Schwaben)
Veröffentlicht am 20. Dezember 2011 unter <https://www.politische-bildung-schwaben.net/2011/12/preisverleihung-des-schwaebischen-jugendwettbewerbs-volle-energie/>
Abgerufen am 15. Dezember 2019 um 17:03 Uhr

Der im Sommer 2011 stattgefundene Jugendwettbewerb „Volle Energie“ ist entschieden. Vier Gruppen der Offenen Jugendarbeit durften sich am 25. November 2011 in Günzburg als Sieger feiern.
Im Jahr 2006 wurde die Initiative „Volle Energie“ von LEW (Lechwerke) und Bezirksjugendring Schwaben zur Förderung der Offenen Jugendarbeit ins Leben gerufen. Die Zielgruppe stellen die Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit in Bayerisch-Schwaben dar. Die Teilnehmer sollen mit ihren Projekten zeigen, wie sie ihre Energie positiv umsetzen. Dabei haben sie die Auswahl zwischen verschiedenen Themenbereichen: Medien und Onlinewelten, Migration und Vielfalt der Kulturen, Sucht und Gewalt, Politik und Engagement sowie Umwelt und Natur. Finanziert wird der Wettbewerb mit einem Betrag von 8 000 Euro durch die LEW.
Die Projekte wurden auf Nachhaltigkeit, das Engagement der Jugendlichen und ihren Bezug zum unmittelbaren Lebensumfeld bewertet.
Den 4.Preis (250 Euro) erhielt das Jugendzentrum Babenhausen mit ihrem Projekt „Träume brauchen Räume – Jugend belebt Leerstand“. Die Gruppe drehte einen Film, um die Schließung ihres Jugendzentrums zu verhindern. Der 3.Preis (500 Euro) ging an das Jugendbüro der Stadt Illertissen. Dort wurde gemeinsam mit dem Stadtrat ein Jugendparlament eingerichtet. Das Projekt „Zirkuscamp – Integration gelingt spielend“ des Jugendhauses in Lechhausen erreichte den 2.Preis (750 Euro). Die Kinder, davon etwa die Hälfte mit Migrationshintergrund, organisierten eine echte Zirkusvorstellung und bauten damit spielerisch interkulturelle Brücken. Den 1.Preis (1000 Euro) gewann die Initiativgruppe Jugendkultur on Tour aus Welden. Mit ihrem Projekt „Kreativ gegen Krebs“ retteten sie das Leben eines krebskranken Mädchens aus Rumänien. Sie organisierten in kürzester Zeit eine Benefizveranstaltung und sammelten Spenden in der Bevölkerung, was 20 000 Euro für die Behandlung des Mädchens einbrachte.