Fortbildungsreihe für kommunale Jugendbeauftragte erfolgreich gestartet

Geschrieben von Prof. Dr. Gerhard Kral (Netzwerk Politische Bildung Schwaben)
Veröffentlicht am 28. November 2012 unter <https://www.politische-bildung-schwaben.net/2012/11/fortbildungsreihe-fuer-kommunale-jugendbeauftragte-erfolgreich-gestartet/>
Abgerufen am 7. August 2020 um 17:12 Uhr

Nach dem jetzt schon bayernweit vielfach nachgefragten “Leitfaden: Jungbürgerversammlung (Kommunalpolitik IV)” der zweite wegweisende Meilenstein des Teilprojektes “Politische Beteiligung und Mitwirkung in der Kommune”.

Es ist nicht vorauszusetzen, dass eine (neu) ernannte/ein ernannter Jugendbeauftragte(r) über die notwendigen Kenntnisse und das passende methodische Reservoir verfügt, um Jugendliche erfolgreich anzusprechen, Vertrauen zu schaffen und sie zum Engagement in der kommunal-politischen Mitgestaltung zu animieren und zu gewinnen.  Um Jugendbeauftragten für ihre Tätigkeit zumindest ansatzweise einige elementare Grundlagen und bereichsweise das erprobte Know-How zu vermitteln,  wurde eine vierteilige Fortbildung konzeptionell entwickelt und jetzt in einem ersten Durchlauf von November 2011 bis Ende September 2012 praktiziert.

Die Reihe wird fortgesetzt.Diese Fortbildung – in Bayern bisher einmalig, aber bereits über den Bezirk hinaus sehr nachgefragt – wurde in der Pilotphase und wird weiter angeboten vom Bezirksjugendring Schwaben, der Katholischen Stiftungsfachhochschule, Abteilung Benediktbeuern, dem KJR Ostallgäu und der Kommunalen Jugendarbeit Ostallgäu. Jugendbeauftragte, Kommunalpolitiker(innen) und Ehrenamtliche in der Jugendarbeit, die jetzt an allen vier Workshops der Fortbildung teilgenommen haben, erhalten ein Zertifikat, das im Januar 2013 in einer feierlichen Abschlussveranstaltung vom Landrat Johann Fleschhut überreicht werden wird. Das Zertifikat bestätigt ein fundiertes fachliches Wissen und methodische Kompetenz als Jugendbeauftragte(r). (http://www NULL.politische-bildung-schwaben NULL.net/2012/11/fortbildungsreihe-fur-kommunale-jugendbeauftragte-erfolgreich-gestartet/p1120959/)Die vier kostenfreien eintägigen Workshops vermittel(te)n vertiefende Kenntnisse in (1.) Neue Medien, (2.) Moderation von Beteiligungsprozessen, (3.) Aktivierende Methoden der Beteiligung von Jugendlichen sowie (4.) Projektarbeit und Projektmanagement. Durchgeführt wurden die ersten vier Workshops von der Medienfachberaterin des Bezirks Barbara Hörmann, Susanne Ullrich von der Akademie Führung & Kompetenz, Ludwig-Maximilian-Universität München, des Koordinators beim Bündnis für Familie im Landkreis Donau-Ries Günter Katheder-Göllner und Prof. Dr. Gerhard Kral von der Katholischen Stiftungsfachhochschule München/Benediktbeuern. Die Fortbildungsmöglichkeiten haben jeweils bis zu 16 kommunale Jugendbeauftragte und jugendpolitisch Engagierte wahrgenommen. Der absolute Renner, d.h. der am meisten nachgefragte Informationsbedarf war der Workshop zu den Neuen Medien (Kommunikation mit Handy, Web 2.0, Chancen und Gefahren der neuen Medien), gefolgt von Projektarbeit und Projektmanagement.  Der persönliche Nutzen der Fortbildung wurde in der Evaluation von den Teilnehmer(innen) insgesamt  in der Skala von  1 bis 6 (analog den Schulnoten)  fast nur mit 1 und 2 bewertet  (nur bei zwei Workshops gab es jeweils einmal  die Note 3). Das Konzept ist also ein Erfolgsmodell, es sollte und wird in die zweite Runde gehen und fortgeführt werden.