Was brauchen junge Menschen um sich in ihrer Gemeinde wohlzufühlen?

Geschrieben von Winfried Dumberger-Babiel (Netzwerk Politische Bildung Schwaben)
Veröffentlicht am 31. Oktober 2014 unter <https://www.politische-bildung-schwaben.net/2014/10/was-brauchen-junge-menschen-um-sich-in-ihrer-gemeinde-wohlzufuehlen/>
Abgerufen am 6. März 2021 um 17:24 Uhr
Einladung zum Jugendforum

Der Bezirksjugendring Schwaben und der Bezirk Schwaben laden die Jugendbeauftragten aus den schwäbischen Gemeinden und die Mitarbeiter/innen in der kommunalen Jugendarbeit zum Jugendforum „Was macht eine Kommune für junge Menschen attraktiv?“ ein.

Mittlere und kleinere Gemeinden stehen zunehmend vor der Herausforderung, junge Menschen im Ort zu halten und ihnen Bleibeperspektiven aufzuzeigen. Wie können diese Kommunen handeln? Eine gute Infrastruktur für Kinder, Jugendliche und deren Familien, eine jugendfreundliche Umgebung sowie eine eigenständige Jugendpolitik sind wichtige Faktoren für diese Zukunftsentwicklung.

Was brauchen junge Menschen, um sich in ihrer Gemeinde wohlzufühlen?
Werden sie im Ort wahrgenommen, respektiert und wertgeschätzt? Was können kommunale Jugendbeauftragte dazu beitragen, dass vor allem gut ausgebildete junge Menschen in ihrer Heimat bleiben und ihre Zukunft dort gestalten?

Beim Jugendforum am Freitag, den 07. November 2014, von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Babenhausen, sollen diese Fragen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden.

Mit einem Filmbeitrag zeigt eine Jugendgruppe aus Wertingen, was sie zum Wohlfühlen in ihrer Gemeinde braucht.

Die Improvisationstheatergruppe „allgäuEnsemble“ aus Kempten, wird mittels Impro-theater sich mit der Frage auseinandersetzen „Wer sich wohlfühlt, bleibt gerne in seinem Ort!“

Dr. Uwe Brandl, Präsident des Bayerischen Gemeindetags wird kommunalpolitisch Position beziehen mit einem Impulsreferat unter dem Motto „Was brauchen Gemeinden, um zukunftsfähig zu sein?“

Anschließend sind die Jugendbeauftragten der Gemeinden sowie die Mitarbeiter/innen der kommunalen Jugendarbeit zum Austausch über die dargestellten Sichtweisen eingeladen. Welche Aktivitäten sind vor Ort notwendig? Was können Jugendbeauftragte dazu leisten, welche Unterstützung brauchen sie, um die dargelegten Perspektiven auf ihre Arbeit vor Ort zu transferieren?

Die Veranstaltung wird moderiert von Regina Renner, ehemalige Bezirksschülersprecherin für die Gymnasien in Schwaben und Referentin für Jugendpolitik beim Bayerischen Jugendring.

Das diesjährige Jugendforum bietet eine bezirksweite Plattform für den Austausch der Jugendbeauftragten aus den Landkreisen mit Jugendgruppen und Vertretern/innen der Jugendarbeit. Die Veranstaltung dient zur Information und zur Orientierung und soll die Meinungsbildung zu aktuellen Herausforderungen in der Kommunalpolitik fördern.

Verschiedene Fragestellungen und Ergebnisse des Forums sollen die Beteiligten vor Ort weiter bearbeiten. In den nächsten Rundbriefen wird auch über wichtige Ergebnisse berichtet werden.