Neukonzeption “Politische Bildung Schwaben”

Das Projekt „Politische Bildung Schwaben“ wird gerade konzeptionell überarbeitet und neu aufgestellt. In der Zwischenzeit bleiben die Artikel aus den früheren Rundbriefen als Archiv zugänglich.

Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Materialien und Akteur_innen Politischer Bildung erhalten Sie über unsere Social Media Kanäle bzw. können diese in der rechten Bildleiste der Webseite einsehen.

Wenn Sie mit den Projektverantwortlichen Kontakt aufnehmen möchten, wenden Sie sich gerne an die Projektleitung.

(Frei-)Räume für Jugendliche schaffen!

Anlass für den Fachtag „Freiräume für Jugend schaffen!“ waren Anfragen von Jugendbeauftragten, Gemeinderät_innen und Fachkräften aus der außerschulischen Jugendarbeit, die in ihrer Gemeinde selbst einen Ort für Jugendliche ermöglichen wollten. Häufig fehlte es aber bei der Planung, Organisation und Umsetzung noch an Unterstützung oder spezifischem Wissen. Im Zusammenschluss mit dem Kreisjugendring Ostallgäu und der Katholischen Hochschule München/Benediktbeuern hat der Bezirksjugendring Schwaben deshalb einen Fachtag entwickelt, der möglichst viele dieser Fragen beantworten und Möglichkeiten zur Weiterarbeit aufzeigen sollte.

Die Konzeption der Veranstaltung wurde dabei von der Überzeugung getragen, dass die eigentlichen Expert_innen der Veranstaltung die Teilnehmer_innen selbst sein werden, da nur sie ihre spezifische Situation in ihrer Gemeinde kennen und in der Regel bereits schon sehr viel Know-How aus jahrelanger Praxis mitbringen. Anstelle einer klassischen Aneinanderreihung frontaler Vorträge sollte eine Erarbeitung der Lösungen an Themenstationen stattfinden, bei denen die Teilnehmer_innen ihre Ideen und Wissen einbringen können. Die jeweiligen Leiter_innen der Themenstationen sollten dabei ihre Expertise nur ergänzend zur Verfügung stellen und für die Einheit einen Rahmen stellen. Im Austausch wurden neue Ideen entwickelt und passgenaue Lösungen gefunden, die die Teilnehmer_innen selbst entwickelten und die im Rahmen eines klassischen Veranstaltungsformats so nicht entstanden wären.

Jugendbeauftragte, aktive Gemeinderäte und Fachkräfte der Jugendarbeit haben gemeinsam eine ganz wichtige Scharnierfunktion zwischen der Politik und der Alltagswelt der Jugendlichen. Dass diese Aufgabe nicht immer ganz leicht ist und man beim Versuch zwischen den verschiedenen Seiten zu vermitteln schnell auch zwischen allen Stühlen landen kann, liegt ein Stück weit in der Natur der Sache. Umso wichtiger ist es für den Bezirksjugendring, die Arbeit vor Ort zu unterstützen und so einen Beitrag für eine gelingende kommunale Jugendpolitik zu leisten. Neben der Fachveranstaltung sind für 2020 weitere Fachtage mit einem ähnlichen Format geplant.

Weitere Informationen unter www.bezjr.de (http://www NULL.bezjr NULL.de).

Die Fuggerei in Augsburg – eine Vorstellung der ältesten Sozialsiedlung der Welt

Frau Thoma (66) wohnt in der beliebten bayerischen Stadt Augsburg und fühlt sich in ihrer Umgebung sichtlich wohl. Ihre Wohnung ist liebevoll und gemütlich eingerichtet. Im hellen Wohn- und Esszimmer sowie im ruhig gelegenen Schlafzimmer hält sich die Augsburgerin gerne auf. Das Zuhause von Frau Thoma liegt geografisch günstig zu ihrem Freundes- und Familienkreis. Auch zu ihrer unmittelbaren Nachbarschaft besteht ein hilfsbereites und freundschaftliches Verhältnis. Ist eine solche Wohnung in Zeiten von Wohnungsknappheit und steigenden Mieten nicht unbezahlbar? Nein, denn die Fuggersche Stiftungen ermöglichen ein Wohnen für eine Kaltmiete von 0,88 Euro im Jahr.

Was ist die Fuggerei eigentlich?

Die Reihenhaussiedlung im Herzen Augsburgs ist die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt. In den 140 Wohnungen und 67 Häuser leben bedürftige katholische Bürger*innen aus Augsburg für eine Jahreskaltmiete von 88 Cent. Außerdem erbringen die Mieter*innen als Gegenleistung täglich drei Gebete für den Gründer der Fuggerei und Weiterlesen…

“Den” typischen Asylsuchenden gibt es nicht

– “Asylsuchende in Bayern”-eine quantitative und qualitative Studie der Hanns Seidel Stiftung

Wieso eine Studie über Asylsuchende in Bayern?

Bayern hat im Jahr 2015 die meisten Asylantragsstellenden aufgenommen. Ziel der Hanns Seidel Stiftung war es deshalb eine valide Datengrundlage zu schaffen, die zu einem besseren Verständnis von Beweggründen zur Flucht, soziokulturellen Hintergründen und den Werten von Geflüchteten beitragen. Zudem ermöglicht die Studie Abbau von Vorurteilen und eine objektive Einschätzung der aktuellen Sachlage.

Ziel der Studie ist auch die Erhebung und Analyse von Einstellungen, Ressourcen und Bleibeabsichten der Asylsuchenden. Diese Studie soll zu einer Versachlichung der Debatte beitragen und weitere Impulse für eine gelingende Integration geben.

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Stipendien für Studierende – Wie funktioniert die Vergabe und was hat das eigentlich mit Politik zu tun?

Maike (25) kommt aus Augsburg und hat eine Ausbildung als Krankenpflegerin gemacht. Sie möchte sich beruflich weiter entwickeln und Pflegewissenschaften studieren. Außerdem setzt sich Maike politisch für bessere Arbeitsbedingungen im Pflegebereich ein. Vom Studium verspricht sie sich im Beruf voran zu kommen. Allerdings stellt sich für Maike, wie auch für viele andere Studierende die Frage nach der Finanzierung. Ein Bekannter erzählt ihr, dass es Stipendien gibt und politische Themen da auch eine Rolle spielen. Maike ist interessiert, jedoch weiß sie noch nicht wie eine Stipendienvergabe funktioniert und informiert sich auf verschiedenen Webseiten.

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Weltfrieden in Gefahr! Eine Spannende Reise für Religion und Toleranz

Das Brettspiel „Weltfrieden in Gefahr!“ wurde von vier Religionspädagogen entwickelt für Kinder in der Grundschule zur interkulturellen Bildung und Werteerziehung. Kinder lernen spielerisch Werte und Wissen über die drei großen Religionen Christentum, Judentum und den Islam. Das Spiel legt Wert auf Teamarbeit, es müssen strategische und Wissensfragen gemeinsam beantwortet werden um ans Ziel zu gelangen. Erhältlich ist das Spiel bei der Bayrischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.

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Marihuana entkriminalisieren?

Marihuana entkriminalisieren?

Nachdem der Bund der Kriminalbeamten das Verbot von Marihuana “historisch betrachtet willkürlich” und “weder intelligent noch zielführend” nannte, entfachte eine, über die Grenzen hinausgehende, Diskussion über das Verbot von Marihuana. Die Linke plant sogar mit einer Initiative das Cannabisverbot so schnell wie möglich zu beenden. Doch nicht nur die Linke spricht sich klar für ein Ende des Cannabisverbotes aus, auch andere Parteien, wie die FDP oder die Grünen, sind für eine Entkriminalisierung von Marihuana. So ist es nicht verwunderlich, dass sich auf gesellschaftlicher als auch auf politischer Ebene, verschiedene Stimmen mehren, welche fordern, in den Koalitionsvertrag von SPD, CDU und CSU eine Entkriminalisierung von Marihuana festzuschreiben. Die SPD als auch die CDU/ CSU stehen diesen Stimmen allerdings kritisch gegenüber.

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